Verstreuen der Asche eines Verstorbenen darf nicht auf Privatgrundstück erfolgen

In der heutigen Zeit fallen Kirche und Religion für viele Menschen als Orientierungsinstanzen weg. Es gibt Menschen, die für sich selbst weder eine kirchliche Bestattung wünschen, noch eine, die den Friedhof als letzte Ruhestätte vorsieht. Inwieweit ist es für sie möglich, in dieser Sache zu bestimmen, wie und wo eine Beerdigung stattfinden soll? Das OVG Rheinland-Pfalz hatte sich mit einem solchen Sachverhalt auseinander zu setzen.

Privates Grundstück als Bestattungsstätte?

Ein Mann hätte sich für seine Bestattung gewünscht, dass seine Asche verstreut wird. Als geeigneten Ort dafür befand er sein eigenes Grundstück - genauer, den darauf befindlichen Waldabschnitt. Er wollte dafür eine Erlaubnis einholen, was der Landkreis aber ablehnte. Der wies vielmehr auf den sogenannten Friedhofszwang hin ...

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