Hansa-Treuhand Flottenfonds V - Schiffsfonds-Anlegern droht der nächste Flop

Niedrige Charter- und Poolraten sowie eine Havarie der MT "HS Elektra" verheißen nichts Gutes. Zwei Containerschiffe, die MS "HS BERLIOZ" und die MS "HS SCOTT" sowie ein damals bereits neun Jahre alten Aframax Rohöltanker (MT "HS ELEKTRA") wurden im HT Flottenfonds V zusammengefasst und im Jahr 2007 auf den Markt gebracht. Jetzt droht dem Schiffsfond die Insolvenz, den Anlegern der Totalverlust ihrer Einlagen. Sie werden zur Rückzahlung von Ausschüttungen und zu einer Kapitalerhöhung aufgefordert. Einer der Gründe für die desaströse Situation des Fonds ist die Lage auf den weltweiten Schifffahrtsmärkten, verursacht durch den Zusammenbruch der Chartermärkte im Herbst 2008. Dementsprechend konnten die Schiffe von Anfang an die prospektierten Chartereinnahmen nicht erwirtschaften. Auch heute liegen die Charterraten noch weit unter dem prospektierten Niveau, wobei Marktbeobachter auf absehbare Zeit nicht von einer Erholung ausgehen. Hinzu kommt, dass die Schiffe sehr teuer eingekauft wurden. Die Preise mögen zwar den damals marktüblichen Preisen entsprochen haben, die Preise befanden sich aber, wie das fondstelegramm im September 2007 anmerkte, "auf historisch hohem Niveau", es wurde also langfristig betrachtet sehr teuer eingekauft. Ein Umstand, der in der Beratung der Anleger praktisch nie erwähnt wurde. Im Juni 2009 erlitt der Rohöltanker MT "HS ELEKTRA" durch eine Grundberührung erhebliche Schäden, die einen sechsmonatiger Betriebsausfall zur Folge hatte. Dass derlei Teil des von den Anlegern einzugehenden, unternehmerischen Risikos ist, wurde in der Beratung ebenfalls nie thematisiert. Schadenersatz als realistische Option Die Entwicklungen des Fonds seit 2008 haben gezeigt, dass es sich bei einer Schiffsbeteiligung um eine hochspekulative und riskante Investition handelt, die durchaus den Totalverlust des eingesetzten Kapitals zur Folge haben kann ...Zum vollständigen Artikel


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