Die Ehefrau als Alleinerbin

Für eine rechtswirksame Anfechtung eines mit der vorverstorbenen ersten Ehefrau geschlossenen Erbvertrages bedarf es keiner ergänzend notariell beurkundeten Entschließung, wenn erst spät nach der notariellen Beurkundung die Anfechtungserklärung auf den Weg gebracht worden ist.

So die Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main in dem hier vorliegenden Fall eines Streits über die Frage, wer Alleinerbe des 2010 verstorbenen Konsuls Bruno H. Schubert geworden ist. Die Witwe – M. Schubert – hatte auf Feststellung gegen die Bruno H. Schubert-Stiftung geklagt, die sich ebenfalls als Alleinerbin betrachtet. Bereits beim Landgericht Frankfurt am Main war die Stiftung unterlegen. Daraufhin ist Berufung eingelegt worden ...

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