Der 17-jährige Ray heißt Robin und ist 20 Jahre alt

Zugegeben, die Überschrift ist etwas verwirrend, und genauso verwirrend war die Geschichte, die der sogenannte “Waldjunge” den Berliner Behörden aufgetischt hat. Nachdem seine Mutter gestorben sei, habe er mit seinem Vater fünf Jahre lang im Wald gelebt, und nachdem sein Vater gestorben sei habe er ihn im Wald begraben und sei nach Berlin gewandert. Dort ist er dann im Roten Rathaus vorstellig geworden. Er kenne nur seinen Namen (Ray) und sein Alter (17) − und die genannte Geschichte. Deutsch konnte er nur bruchstückhaft und sprach fast ausschließlich Englisch. An der Klärung seiner Herkunft schien er kein Interesse zu haben. Nun hat sich aber ein früherer Freund gemeldet und Ray (17) aus ??? als Robin (20) aus Hengelo (NL) erkannt.

Laut Spiegel Online muss sich Robin deshalb unter Umständen strafrechtlich wegen “Erschleichens von sozialen Leistungen” verantworten. Er war nämlich in den Genuss eines Betreuten Wohnens, eines Deutschkurses und 240 € “Taschengeld” gekommen ...

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  • Berlin: Waldjunge Ray soll 20.000 Euro erschwindelt haben

    spiegel.de - 9 Leser - Neun Monate lang täuschte er die Polizei: Der vermeintliche Waldjunge Ray lebte auf Kosten der Behörden in Berlin, bekam Taschengeld und Deutschunterricht. "Das können wir so nicht hinnehmen", sagt ein Stadtrat.

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