Und jetzt ist es plötzlich eilig?!

In sozialgerichtlichen Verfahren sollten Kläger in der Regel vornehmlich über eine Eigenschaft verfügen: Geduld. Zwar schätze ich die angenehme Verhandlungsatmosphäre in diesen Verfahren. Auch sind die Richter regelmäßig hervorragend vorbereitet. Die Laufzeit der Verfahren ist indes häufig unerfreulich.

In einem solchen Verfahren erfolgte die Einreichung der Klage im Jahr 2009. Im Februar 2012 stand nun der Verhandlungstermin an. Dann erfolgte die Verlegung des Termins wegen Erkrankung des Richters auf Ende März.

Leider hatte ich genau an diesem Tag bereits drei Verhandlungen vor anderen Gerichten, so daß ich es nicht auch noch zum Sozialgericht schaffen konnte. Meine Kollegen waren gleichfalls bereits in anderen Sachen bei Gericht und konnten den Termin ebenfalls nicht mehr unterbringen.

Also beantragte ich – unverzüglich nach Erhalt der Ladung – höflichst die Verlegung des Termins und berief mich auf die Terminskollision ...

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