“Sprich’ Dich mal aus………über Deinen Arbeitsplatz bei der Telefonseelsorge”

…….wird das BAG der Mitarbeiterin vermutlich nicht sagen. Wenn es den Revisionsrechtsstreit mit der ehrenamtlichen Mitarbeiterin in der Telefonseelsorge verhandelt. In dem es um ihren Arbeitnehmerstatus geht.

Und dabei aber dann eben darum, wie die Arbeitsbedingungen waren und rechtlich zu beurteilen sind. Bei diesem Sachverhalt:

Die Parteien streiten im Rahmen einer Kündigungsschutzklage darüber, ob die Klägerin als Telefonseelsorgerin Arbeitnehmerin war.

Der Beklagte ist Träger einer örtlichen Telefonseelsorge. Er beschäftigte im Jahr 2009 insgesamt 53 ehrenamtliche Mitarbeiter.

Für die Ausübung der Telefonseelsorge unterhält er eine Drei-Zimmer-Wohnung,

deren Anschrift von den Mitarbeitern geheimzuhalten ist. In dieser Wohnung befinden sich ein Dienstraum mit der technischen Ausstattung zur Entgegennahme der Telefongespräche, ein Büroraum für die hauptamtlichen Mitarbeiter und ein Gruppenraum für die Supervisionsgruppe. Die Mitarbeiter des Beklagten sind verpflichtet, die Telefonseelsorge in diesen Räumlichkeiten auszuüben. Die Möglichkeit einer Rufumleitung auf einen privaten Telefonanschluss besteht nicht. Für die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Beklagten gilt eine Dienstordnung, nach der eine regelmäßige Beteiligung der Mitarbeiter erwartet wird ...Zum vollständigen Artikel


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