Sparkassen-Funk-Geldkarte: Girogo speichert Daten

Die neue Girokarte der Sparkasse soll das drahtlose Bezahlen ermöglichen. Doch die neue Karte birgt erhebliche Datenschutz-Risiken: mit Hilfe der Karte lässt sich nachvollziehen, wo und für wieviel Geld der Besitzer zuletzt eingekauft hat, wie Spiegel Online berichtet.

„Schneller zahlen als Ihr Schatten!“

So wirbt die Sparkasse auf der Seite girogo.sparkasse.de für die neue Karte. Nur mit einem kurzen Ranhalten der Karte an das Terminal können Beträge bis 20 Euro bezahlt werden. Aufladen kann man die Karte zum Beispiel am Geldautomaten.

Gesteuert wird das Ganze – wie könnte es anders sein – durch einen Chip. Durch diesen wird der Betrag mit dem Übertragungsstandard Near Field Communication (NFC) an den Händler übermittelt. NFC wird zum Beispiel auch bei dem Angebot “Touch & Travel” der Deutschen Bahn eingesetzt. Auch bei dieser Einführung gab es Sicherheitsbedenken, da über die NFC-Schnittstelle per Smartphone Daten übertragen werden und ein Missbrauch oder Abfangen von Daten möglich wäre.

Datenschützer haben erhebliche Bedenken

Die Nutzung von Girogo klingt ja eigentlich ganz praktisch. Obwohl: Die Pin-Eingabe oder eine Unterschrift bei der Zahlung mit EC-Karte sind ja eigentlich auch nicht sonderlich kompliziert…

Was die Sparkasse auf Ihrer Seite nicht näher beschreibt: Bei der neuen Karte wird so einiges über den Besitzer und sein Kaufverhalten gespeichert, nämlich die letzten 15 Bezahlvorgänge und die letzten drei Ladevorgänge, wie der Programmierer Andreas Schiermeier dem Spiegel gegenüber bestätigt – und ein Auslesen ist mit einem RFID-Lesegerät und entsprechender Software auch möglich ...

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