Machtwort zum Thema Inkassokosten

Es gibt immer wieder Gerichte, die Inkassokosten grundsätzlich nicht als Verzugsschäden anerkennen. Völlig egal, wie sich die Sachlage darstellte, Inkassokosten sind nach deren Anschicht nicht erstattungsfähig.

Dies betrifft nach unserer Erfahrung vor allem keinere Amtsgerichte, die nach wie vor diese zwischenzeitlich überholte Ansicht vertreten.

Das Bundesverfassungsgericht höchstselbst hat nun bereits im vergangenen Jahr bestätigt, dass Inkassokosten nach vielfacher hächst- und obergerichtlicher Rechtsprechung und auch der herrschenden Literaturmeinung im Rahmen gewisser Einschränkungengrundsätzlich als Verzugsschäden erstattungsfäig sind.

Die heranzuziehenden Einschränkungen betreffen hierbei vorallem die Hohe der Inkassokosten sowie die Erkennbarkeit einer etwaigen Zahlungsunwilligkeit.

Die Inkassokosten sind, so sieht es die überwiegende Zahl der Gerichte bereits seit langem, auf die Höhe vergleichbarer Anwaltskosten begrenzt. Problematisch ist hierbei jedoch oft, dass sich die Tätigkeit eines Rechtsanwalts und eines seriösen Inkassounternehmens nur zum Teil decken ...

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