Für nix und wieder nix?

Die Gegner einer dritten Startbahn am Münchner Flughafen haben sich wie berichtet im Bürgerentscheid durchgesetzt. 54,3 Prozent stimmten am Sonntag dagegen. Wirtschaftsminister Zeil will die Startbahn trotzdem bauen – “ohne Wenn und Aber”.

Der Bürgerentscheid also für nix und wieder nix?

Bei einer Wahlbeteiligung von 32,8 Prozent votierte eine Mehrheit von 54,3 Prozent der Stimmberechtigten gegen den Flughafenausbau.

Durch das jetzige Votum ist das Startbahnprojekt damit erst einmal gestoppt. Konkret haben die Münchner Bürger darüber entschieden, ob die Landeshauptstadt als Mitgesellschafter des Flughafens in der Gesellschafterversammlung für oder gegen den Bau der dritten Startbahn stimmen soll. Und auch wenn München mit 23 Prozent kleinster Anteilseigner hinter Freistaat (51 Prozent) und Bund (26 Prozent) ist, kann der Bau nicht ohne Zustimmung der Stadt vorangetrieben werden.

OB Christian Ude kündigte an, er werde nach dem Votum in der Gesellschafterversammlung gegen den Bau stimmen. Rechtlich ist der Bürgerentscheid nur ein Jahr lang bindend für die Stadt. Ude erklärte aber, für ihn gelte das Bürgervotum auf jeden Fall bis zum Ende seiner Amtszeit.

Diese endet 2014 – oder schon früher, sollte Ude 2013 zum bayerischen Ministerpräsidenten gewählt werden.

Iiiich sag dazu jetzt mal nix. Gaaaar nix. Dazu auch nicht, wie man nun stimmen könnte,…… oder müsste, bei der Landtagswahl in Bayern. Um dem Bau des Flughafens noch ein paar Steinderl in den Weg zu werfen. Wenn man das lieber will. Und dem Versprechen eines kommunalen oder anderen Politikers vertrauen wollte, könnte, würde…… Und wenn man den Flughafen lieber nicht will, als den Bau zu bekommen. Öhm…neiiiiin, ich sag jetzt nix. Gar nix ...

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