Drogenszene als Mietmangel

Das Landgericht Düsseldorf ist der Auffassung, dass eine sich ausbreitende Drogenszene keinen Mangel der Mietsache darstellt. Im Fall behauptete der Mieter, dass sich eine Drogenszene im Umkreis der Wohnung ausgebreitet habe und er daher zur Mietminderung berechtigt sei.

Sogenannte Umfeldmängel sind immer schwierig. Entscheidend ist nämlich, dass die Einflüsse des Umfeldes Auswirkungen auf den Gebrauch der Mietsache haben. Der Klassiker schlechthin sind Bauarbeiten in der Nachbarschaft. Diese werden in der Regel als Mängel der Mietsache angesehen, wenn die Bauarbeiten nicht für den Mieter bei de rAnmietung vorhersehbar waren (Baulückenrechtsprechung).

Eine Ausbreitung einer Drogenszene mit den negativen Begleiterscheinungen kann man in der Tat nicht einfach in diese Fallgruppe stecken ...

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