Strafaussetzung zur Bewährung

Das Landgericht Bonn war eigentlich einfallsreich. Bei der Frage, ob die Gesamtfreiheitsstrafe von 1 Jahr und 8 Monaten wegen veruntreuender Unterschlagung in 28 Fällen u.a. zur Bewährung ausgesetzt werden kann, stellte die Kammer maßgeblich auf den Lebensstil der Angeklagten ab, und verneinte dies. Gegen die günstige Sozialprognose sprach aus Sicht des Landgerichts das ausgeprägte Geltungsbedürfnis der Angeklagten, „das sie, wie auch in den abgeurteilten Taten zum Ausdruck gekommen sei, durch äußere Umstände, wie teure Markenartikel zu kompensieren suche". Zudem wurde der Angeklagten ein „rebellisches Wesen" attestiert ...

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