MPC Offen Flotte: Anleger sollen nachzahlen

Welche Auswirkungen die Krise auf dem Schiffsmarkt für das eigene Portemonnaie haben kann, mussten im Mai die Anleger des Schiffsfonds �MPC Offen Flotte� (MS Santa B Schiffe mbH & Co. KG) erfahren. Bereits jetzt ist absehbar, dass sie mit 8 bis 10 % ihres bereits investierten Kapitals nochmals zur Kasse gebeten werden sollen. Nur so sei nach Ansicht des Managements ein Totalverlust der Anlage zu vermeiden. Anleger können sich aber auch gezielt zur Wehr setzen und ihren Schaden minimieren. Die Reederei teilte mit, dass die 14 in dem �MPC Offen Flotte� zusammengefassten Schiffe derzeit nicht einmal ihre Betriebskosten aus den Charterraten erwirtschaften können. Erst recht fehlt das Geld, um die hohen Finanzierungskosten decken zu können. Ohne die Nachschüsse der Anleger sei daher zu befürchten, dass die finanzierenden Banken nicht mehr länger auf ausstehende Zins- und Tilgungsraten warten. Die Verwertung der Schiffe ist zu befürchten. Dies käme einem Totalverlust des von den Anlegern eingesetzten Kapitals gleich. Auch hier realisieren sich Risiken, die vielen Anlegern bei der Zeichnung des �MPC Offen Flotte� (MS Santa B Schiffe mbH & Co. KG) überhaupt nicht bewusst waren. Denn im Kern beinhaltet diese Beteiligung eine Zins- und Währungsspekulation. Die Rechnung konnte für Anleger nur aufgehen, wenn der US-Dollar gegenüber dem japanischen YEN während der gesamten Laufzeit stabil blieb ...Zum vollständigen Artikel


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