Major Label verlieren Marktanteile an Indies

Wie der Musikmarkt berichtet http://www.musikmarkt.de/Aktuell/News/News/Major-Labels-verloren-2011-Marktanteile-an-Indies haben verschiedene Major-Labels Marktanteile an Independet Labels verloren. Zwar bewegen sich diese Verschiebungen im einstelligen bzw. Nullkomma-Prozentbereich, dies zeigt jedoch auch, dass die angeblichen Verluste der Riesen nicht zwingend auf das Thema Filesharing zurückzuführen sind, sondern darauf, dass die Kunden einfach woanders kaufen.

Wer sind eigentlich die Majors? Aufgrund erheblicher Konzentrationseffekte in den letzten gibt es in der Tat nur noch vier Unternehmen, die als Major-Label agieren: Universal, EMI, Warner und Sony. Die Namen der längst verflossenen und M&A-ten Wettbewerber werden teilweise als Sub-Labels weitergeführt, etwa Geffen, RCA, Columbia, Virgin, CBS, WEA oder Elektra. So werden etwa Namen wie Miles Davis oder Dave Brubeck mit Columbia assoziiert und etwa Herbie Hancock oder Wayne Shorter mit Blue Note.

Wie ich neulich in der Doors Dokumentation “When You’re Strange” erfahren haben, verkaufen The Doors bzw. ihr Label per heute pro Jahr eine Millionen Tonträger. Das ist durchaus beachtlich. Das bedeutet, dass jährlich weltweit eine neue Generation an Fans nachwächst bzw. Alt-Fans die exzellenten Remasters erwerben. Wenn man diese Information auf die anderen “Dinosaurier” überträgt und skaliert, dürften die Majors alleine durch Royalties und Verkäufe der großen Künstler einen enormen Grundumsatz generieren. So kamen in der Vergangenheit auch immer wieder Alben von den Beatles oder Pink Floyd in die TOP 100 ...

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