Staatsanwaltschaft: Ermittlungen gegen früheren Chefarzt wegen Verdachts auf illegale Zahlungen bei Lebertransplantation

Alles immer ganz gesetzeskonform und strikt nach Richtlinien ?

Das ist die These. Wenn es um Organentnahme bei Organspendern geht. Um Hirntod.

Und später dann bei der Vermittlung der entnommenen Organe an diejenigen Patienten, die auf der Warteliste für ein jeweiliges Organ stehen. Auch wieder strikt nach Richtlinien. Keine Manipulation möglich, um einen Patienten im Ranking dringlicher zu ranken oder einen anderen weniger dringlich ? Oder die Erfolgsaussichten bei einem Patienten als – vorübergehend – weniger erfolgversprechend einzuschätzen als die eines eigentlich nach ihm auf der Liste stehenden Patienten? Das sind nur zwei der denkbaren Möglichkeiten, wo und wie Einschätzungen und Änderungen derselben zu einem anderen Ranking führen könnten.

Ob und was möglicherweise tatsächlich von einem früherem Chefarzt des Uniklinikums Göttingen veranlasst wurde, um – so der Verdacht gegen ihn – gegen illegalen Zahlungen einem ausländischen Patienten bevorzugt eine Lebertransplantation zu ermöglichen, werden die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen klären müssen, die von der Staatsanwaltschaft Braunschweig geführt werden. Ermittelt werde auch gegen den Patienten und zwei Mitarbeiter einer Firma in Nordrhein-Westfalen, die medizinische Dienste vermittelt haben sollen, teilte die Staatsanwaltschaft gestern mit. Berichtet worden war bereits,, die Universitätsmedizin habe sich nach Bekanntwerden der Vorwürfe «in gegenseitigem Einvernehmen» von dem Arzt getrennt. Mehr dazu (Inkl. Video) hier beim Bericht zum Fall beim NDR ...

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