Softwarebilliger.de erwirkt einstweilige Verfügung gegen Microsoft vor dem LG Hamburg

Am 14.3.2012 hatten wir über eine Pressemitteilung von Microsoft Deutschland berichtet, in der dem Online-Softwarehändler softwarebilliger.de vorgeworfen wurde, Fälschungen von Windows Software vertrieben zu haben.

Hasta la vista, Gebrauchtsoftware!

Hintergrund der Vorwürfe ist der Umstand, dass der Gebrauchtsoftwaremarkt vielen Herstellern ein Dorn im Auge ist, weil für jede gebraucht gekaufte Software natürlich potenziell ein neues Softwareprodukt weniger verkauft werden kann. Anders als zum Beispiel bei einem gebrauchten im Vergleich zu einem neuen Auto steht die so “gebrauchte” Software steht ihrem “neuen” Pendant auch in nichts nach, so dass es für Kunden überhaupt keinen vernünftigen Grund gibt, Software für teures Geld “neu” zu kaufen, wenn es das exakt gleiche Produkt für viel weniger Geld “gebraucht” gibt.

Seit einigen Jahren lassen die namhaften Softwarehersteller daher nichts unversucht, um den Markt für Gebrauchtsoftware trocken zu legen. Gerne wird dabei recht einseitig berichtet und insbesondere der Umstand verschwiegen, dass es sich bei einem großen Teil der als “gebraucht” verkauften Software natürlich nicht um Raubkopien handelt, sondern um Software, die lediglich schon einmal auf einem Computer installiert war aber dennoch grundsätzlich wie jedes andere benutzte Produkt auch rechtmäßiger Weise weiterverkauft werden darf ...

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