Jedem Tierchen sein Pläsierchen

Es ist immer wieder verwunderlich womit sich deutsche Gerichte so rumschlagen müssen (und das sogar bis zum Oberverwaltungsgericht), wie verquer manche Menschen denken (wollen ein Tier, für das sie keinen Platz haben, halten es aber trotzdem), wie sehr Tiere unter diesen menschlichen Problemen zu leiden haben (nämlich lange Gerichtsverfahren und dumme Leuten, die sich Banalitäten von Richtern erklären lassen müssen). Pressemeldung des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen:
"Tiere müssen auch in kleiner Wohnung artgerecht gehalten werden. Tiere müssen auch dann artgerecht gehalten werden, wenn die Wohnung des Halters nur klein ist. Dies ist das Ergebnis eines Rechtsstreits, der kürzlich vor der 16. Kammer des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen sein Ende fand. Der Kläger ist Halter einer Florida - Schmuckschildkröte. Aufgrund der Beschwerde eines Bürgers, der den Kläger dabei beobachtete, wie er die Wasserschildkröte an einer selbstgebauten Boje befestigte und im Teich einer öffentlichen Parkanlage in Essen schwimmen ließ, erhielt der Kläger Besuch vom Amtsveterinär. Hierbei wurde festgestellt, dass die Schildkröte in der Wohnung in einer Wolldecke gehalten wurde. Der Kläger gab an, die Schildkröte in einer 30x30x15 cm großen Plastikschüssel zu baden, was diese nicht sonderlich möge, weshalb er die Freischwimmmöglichkeit erfunden habe. Im Verfahren erklärte er, das Tier erhalte auch in einer „Stapelbox“ die Möglichkeit zum Schwimmen ...
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