Erfrischungsgetränkehersteller streiten um kurvige Behältnisse – Pepsi-Flasche verletzt Gemeinschaftsmarke von Coca Cola nicht

„…wie eine Flasche leer!“. Mit diesen Worten schimpfte der ehemalige Trainer des FC Bayern, Giovanni Trappatoni einst über die schwachen Leistungen seiner Spieler. Nicht um leere, sondern um volle Flaschen ging es kürzlich bei der Wettbewerbskammer des Landgerichts Hamburg. Dort stritten sich die beiden Getränkeriesen Coca Cola und Pepsi um Flaschen, die an die Silhouette von Frauen erinnern.

Die beiden Hersteller des koffeinhaltigen Erfrischungsgetränks Cola überziehen sich in regelmäßigen Abständen mit Klagen. Diesmal sah sich der weltweit größte Softdrinkhersteller Coca Cola in seiner dreidimensionalen Europäischen Gemeinschaftsmarke „Konturflasche“ verletzt. Die von Pepsi verwendete sogenannte „Carolina“-Flasche sehe dem klassischen 0,2 Liter-Behältnis aus dem Hause Coca Cola zum verwechseln ähnlich. Der Wettbewerber nutze das positive Image der geschützten Konturflasche aus. Mit anderen Worten: Es stehe zu befürchten, dass Verbraucher im Supermarkt statt Coca Cola die Cola des Konkurrenten Pepsi kaufen.

Dem folgten die Hamburger Richter nicht und wiesen die Klage ab ...

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