AGG-Hopping: Hüpf, Bewerber hüpf!

AGG – Hopping?

Sie kennen das sicher von dem Begriff des Doctor’s Hopping. Bei dem zwischen dem Wunsch nach einem Zweitkonsil bei einer medizinischen Diagnose und den damit verbundenen Kosten und auch aus anderen Gründen Konfliktpotential steckt.

Immer wieder auch ein Thema im Zusammenhang mit dem Zentrums- oder Wartelisten-Hopping bei Patienten, denen die Aufnahme auf die Warteliste eines Transplantationszentrums ( TPZ) verweigert wird. Was medizinische Gründe haben kann. Die der Patient und sein Hausarzt anders sehen können. Oder bei der Lebendspende, wenn ein Transplantationszentrum vor oder nach der gesetzlich vorgeschriebenen Beteiligung der sog. Lebendspendekommission nach § 8 TPG die Durchführung der Lebendspende ablehnen. Und die Frage sich stellt: Können die beiden dann einfach an ein anderes TPZ gehen und es dort erneut versuchen? Was spricht rechtlich dafür oder dagegen ? Können und wie können Ärzte, Transplantationszentren dies verhindern? Darf ein zweites oder gar drittes dazu aufgesuchtes TPZ das dann überhaupt verweigern? Auf welcher rechtlichen Grundlage?

Aber ein AGG-Hopping? Bei Stellenbewerbungen?

Hüpfen soll der Bewerber doch eigentlich schon, denn flexibel soll der Bewerber sein. Mobil. Willig und bereit, an jeden Ort per Wohnsitzwechsel zu hüpfen. Eine der vielen zu erfüllenden Profilvoraussetzungen der eierlegenden Wollmilchschäfchen, die der Arbeitsmarkt sich wünscht. Aber……..das hat Grenzen. Vor allem, wenn das Gschmäckle von AGG-Hopping über den Sinn auf dem Gaumen als Nachgeschmack auftaucht. Ob zu recht oder nur verdachtsweise ins Blaue hinein und ausreichend als Behauptung gegen den klägerischen Anspruch? Darum geht es im folgenden Fall beim Bundesarbeitsgericht ...

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