83 Millionen

83 Millionen betragen die Forderungen der Gläubiger. Ob die beiden das stemmen? Der Hygieneskandal bei Müller-Brot könnte für die Großbäckerei noch sehr teuer werden. Gut zwei Monate nach Beginn des Insolvenzverfahrens meldeten mehr als 1.200 Gläubiger ihre Forderungen an. Sie belaufen sich insgesamt auf 83 Millionen Euro.

Bei 81,1 Million Bundesbürgern in 2011 wäre das ein bisserl mehr als 1 Euro gedachte Investition pro Nase. Nur mal so als Relation. Der Ladenpreis für ca 1-2 Brezen.

Zieht man Produktionskosten in Form von Wareneinsatz, Betriebs- und Personalkosten ab, um auf Ertrag bzw Gewinn zu kommen, müsste jeder Bundesbürger vielleicht 2-4 Brezen kaufen wollen, …..damit der Betrag mal sehr sehr sehr vereinfacht gedacht, “herinnen wäre”, wieder reinkäme.

Ein paar müssten mehr kaufen, weil andere in der Zahl der Stastistik der Bundesbürger noch nicht selbst einkaufen und Brezen essen. Aber das Prinzip ist klar, rischtisch?

Und die Frage auch: Wieviel ist es jedem (und damit auch Gläubigern und den beiden, die es stemmen müssten) wert, auf einen kleinen Betrag zu verzichten oder ihn zu investieren, damit etwas durch Solidarität gerettet, neu aufgebaut oder vor dem endgültigen Aus bewahrt werden könnte? Wann ist der Punkt erreicht, wo auch zwei (oder mehr), die ein Unternehmen halten wollen, es wirtschaftlich dann doch nicht mehr als sinnvoll ansehen oder schlicht leisten können? Für wieviele Arbeitsplätze in der zweiten Waagschale? Rund 450, zuletzt ...

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