Trend: Risikobereite Hacker tragen jetzt Camouflage

Die letzten Tage sind voll mit Nachrichten in denen es sich um das Hacken dreht. Zu nennen sind hier LinkedIn, eHarmony, Flame und heute auch die Attacke auf südkoreanische Zeitung “JoongAng Ilbo“.

Der Staat als Hacker

Besonders interessant wird es jedoch, wenn Staaten anscheinend anfangen ihre ihnen zur Verfügung stehenden Mittel für Cyberattacken auf andere Staaten zu nutzen. Hinsichtlich des Virus Stuxnet wird beispielsweise zwischenzeitlich davon ausgegangen, dass es sich um eine gemeinschaftliche Entwicklung der USA und Israels handelt.

Auch bei dem neu aufgetauchten Virus “Flame“, welcher zwischenzeitlich den Befehl zur Selbstzerstörung erhielt, wird angesichts der Komplexität von einem staatliche Drahtzieher ausgegangen.

Im Hinblick der Attacke auf die südkoreanische Zeitung “JoongAng Ilbo” liegt der Verdacht eines staatlichen Auftrags zumindest ebenfalls nicht ganz fern, da Nordkorea den südkoreanischen Medien aufgrund kritischer Berichterstattung bereits mit Angriffen gedroht hatte.

Die Bundeswehr mittendrin

Nicht ganz überraschend kommt daher die Meldung der Financial Times Deutschland, wonach sich nunmehr auch die Bundeswehr zum Einsatz an der virtuellen Front bereit meldet. So habe die Bundeswehr zwischenzeitlich die “Anfangsbefähigung” erreicht, um gegnerische PC und Server zu attackieren.

Was “Anfangsbefähigung” in diesem Sinne bedeutet soll bleibt jedoch offen ...

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