MWB Vermögensverwaltung AG: Vorstände und Geschäftsführer zu Schadenersatz wegen unerlaubten Erbringens von Finanzdienstleistungen verurteilt

Das Oberlandesgericht München (OLG München) hält die Vorstände und Geschäftsführer der MWB Vermögensverwaltung AG umfassend für verantwortlich. Sie haben Anlegern den gesamten Schaden zu ersetzen. Ein Anleger hatte nach 2002 einen Vermögensverwaltungsvertrag in Deutschland mit der MWB abgeschlossen und mehrere Einzahlungen vorgenommen. Eine Erlaubnis zum Abschluss von Vermögensverwaltungsverträgen in Deutschland hatte die MWB nicht; gleichwohl wurde der Kläger wie auch zahlreiche andere Anleger angeworben. Eine Rendite blieb aus; der Anleger nahm daher � neben der mittlerweile finanziell angeschlagenen MWB � die damaligen Vorstände und Geschäftsführer erfolgreich in die Haftung. Das Landgericht München II wies die Klage zunächst ab mit der Begründung, für die Angelegenheit nicht zuständig zu sein. Die dagegen eingelegte Berufung hatte Erfolg: Das OLG München sah die ersten rechtsverbindlichen Erklärungen in dem �Anlageauftrag�, den der Kläger unterzeichnet hatte; ferner sei der Schaden bereits in der Zahlung der sog. Auslandsbearbeitungsgebühr zu sehen. Diese Gebühr betrug immerhin stolze 1.700 � ...Zum vollständigen Artikel

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