BGH: Keine Berücksichtigung gesetzlich vermuteten Verschuldens bei § 254 BGB

Der BGH (VI ZR 3/11 – Urteil vom 20.03.2012) hat sich jüngst mit der Frage auseinandergesetzt, inwieweit das gesetzlich vermutetete Verschulden eines Dritten einem Geschädigten nach § 254 BGB als Mitverschulden zugerechnet werden kann.

Sachverhalt Der 10-jährige S, der auf dem Bauernhof der Familie des T zu Besuch ist, spielt unbeaufsichtigt mit dem 8-jährigen T in einer Scheune, die im Eigentum der Eltern (M und E) des T steht. S schlägt vor mit einem Feuerzeug zu spielen, ohne dass er an die möglichen Konsequenzen denkt ...

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