Widerruf der Dienstwagennutzung - und das Steuerrecht hilft

So ein schicker dienstwagen mit Freigabe zur Privatnutzung ist schon eine feine Sache für Arbeitnehmer, aber auch Quelle von Streitereien. Im nachstehenden Sachverhalt hat das unternehmen fast alles richtig gemacht, aber eben nur fast. Eine Personaldisponentin des Leiharbeitsunternehmen erhält einen Dienstwagen mit der Erlaubnis zu Privatfahrten. In der Dienstwagenvereinbarung ist folgendes bestimmt: § 7 Widerrufsvorbehalte Der Arbeitgeber behält sich vor, die Überlassung des Dienstwagens zu widerrufen, wenn und solange der Pkw für dienstliche Zwecke seitens des Arbeitnehmers nicht benötigt wird. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn der Arbeitnehmer nach Kündigung des Arbeitsverhältnisses von der Arbeitsleistung freigestellt wird. Im Falle der Ausübung des Widerrufs durch den Arbeitgeber ist der Arbeitnehmer nicht berechtigt, eine Nutzungsentschädigung oder Schadensersatz zu verlangen.“ Nach arbeitnehmerseitiger Kündigung zum 30.06. eines Jahres wurde der Dienstwagen vom Unternehmen zurückgefordert und am 09.06. übergeben. Für die Zeit bis Ende Juni (Kündigungsfrist) begehrt die Arbeitnehmerin Nutzungsausfallentschädigung. Es wird geklagt, bis zum Bundesarbeitsgericht. Dieses stellt mit Urteil vom 21.3 ...Zum vollständigen Artikel


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