DS-Rendite-Fonds 109 VLCC Saturn Glory: Wie sicher sind jene Anleger, die an Kapitalerhöhungen...

Zu den Gesellschafterversammlungen im Mai 2012 haben die Geschäftsleitungen der Fonds (DS-Rendite-Fonds Nr. 106 VLCC Titan Glory, DS-Rendite-Fonds Nr. 109 VLCC Saturn Glory, DS-Rendite-Fonds Nr. 110 VLCC Neptune Glory, DS-Rendite-Fonds Nr. 112 VLCC Mercury Glory, DS-Rendite-Fonds Nr. 113 VLCC Pluto Glory, DS-Rendite-Fonds Nr. 114 VLCC Artemis Glory, DS-Rendite-Fonds Nr. 120 VLCC Leo Glory und DS-Rendite-Fonds Nr. 127 VLCC Younara Glory) Berichte vorgelegt und Kapitalerhöhungen von mindestens 10% vorgeschlagen. Diejenigen Anleger, die an der jeweiligen Kapitalerhöhung teilnehmen, sollen mit einem Vorabgewinn von 12% p.a. und einer Mehrbeteiligung am Verkaufserlös von 20% gegenüber dem Altkapital belohnt werden. Ob die laufenden Vorabgewinne gezahlt werden können, steht übrigens gar nicht fest, weshalb schon konzeptionsgemäß vorgesehen ist, diese Ausschüttung erst bei einem Verkauf nachzuholen. Schon vorher hatten die Fondsgesellschaften - sehr überraschend für die Anleger, die regelmäßig darüber nicht aufgeklärt worden waren, dass sie die prognostizierten Ausschüttungen nur als Darlehen erhalten sollen - die Gesellschafterdarlehen in Höhe der bisherigen Ausschüttungen zum 30. Juni 2012 gekündigt. Die Rückzahlung dieser Beträge ist also am 1. Juli 2012 fällig. Ein sog. Enthaftungsmodell sieht (angeblich) vor, dass diejenigen Anleger, die an der jeweiligen Kapitalerhöhung teilnehmen, ihre wiederaufgelebte Haftung in Höhe der übernommenen Neueinlage beenden. Hierzu heißt es im Geschäftsbericht 2012 der Saturn Glory (Seite 7):
"Die Einzahlung des Neukapitals gilt als (ggf. teilweise) Rückzahlung von in der Vergangenheit erhaltenen (gewinnunabhängigen) Auszahlungen, so dass sich hierdurch die derzeit bestehende Außenhaftung des jeweiligen Gesellschafters gegenüber Dritten reduziert und eine Rückforderung der Auszahlungen durch die Gesellschaft in dieser Höhe nicht mehr möglich ist ...
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