Datensatz als neue Währung neben Euro

Im Moment wird allerorts über die geplante Datensammelaktion der Schufa berichtet. Im Gegensatz zu ähnlich klingenden Umweltaktionen muss man hier jedoch niemanden zum Mitmachen aufrufen. Sie tun es bereits alle fleissig. Die “Ausstellung des Privaten als Zwang der Mediengesellschaft” (Schertz) ist längst kein Scherz mehr. Nur die meisten der Protagonisten wissen eben nicht um den Wert ihrer Daten. Nach wie vor wird das Private unsäglich öffentlich gemacht. “Ich habe nichts zu verbergen” lautet dann die Kernaussage der gläserenen Zwangsgestalten. Sie wissen es eben nicht besser, weil sie ihren Daten selbst keinen Wert beimessen und alles unter ihrer Kontrolle wähnen. Hier muss der Hebel angesetzt werden. In naher Zukunft wird es zu einer kleinen Kehrtwende kommen, was das Verständnis der Bevölkerung hinsichtlich des Wertes ihrer Daten anbetrifft. Nicht, dass sie selbst darauf kommen werden. Nein, es wird ein Anstoß aus der virtuellen Wirtschaftsindustrie erfolgen, die nicht mehr unter dem Deckmantel von Gratis- und Kostenlosangeboten versuchen werden, an sämtliche persönlichen Daten der Internetnutzer heranzukommen, sondern den Angriff nach vorne versuchen werden, so wie die Schufa es aktuell praktiziert ...

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