Also, ich finde die SCHUFA gut!

Allein das Wort lässt viele schaudern: Schufa. Viele Menschen haben mit Mahnschreiben und Zahlungsaufforderungen keine großen Probleme - doch wenn das Wort darin auftaucht, werden Ohren gespitzt, Augen zusammengekniffen und Kulis gezückt: Schufa. Gerade macht das Unternehmen, dessen Abkürzung übrigens "Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung" bedeutet, wieder von sich Reden, weil es auch Daten aus sozialen Netzwerken wie Facebook sammeln und auswerten möchte. Darf die das? Ja, das darf die Schufa - jedenfalls wenn es sich um öffentlich zugängliche Daten handelt. Denn personenbezogene Daten zum Zwecke der Übermittlung zu erheben und zu speichern ist nach § 29 Abs. 1 Nr. 2 BDSG (Bundesdatenschutzgesetz) bei Daten aus allgemein zugänglichen Quellen schon längst erlaubt. Und auch das Scoring, also die "Erhebung und Verwendung eines Wahrscheinlichkeitswerts für ein bestimmtes zukünftiges Verhalten des Betroffenen zum Zweck der Entscheidung über die Begründung, Durchführung oder Beendigung eines Vertragsverhältnisses" ist dann unter den weiteren Voraussetzung des § 28b BDSG erlaubt. Wo liegt dann das Problem? Das Problem liegt in meinen Augen darin, dass das, was auf Facebook, Twitter, Google+ und sonstwo so veröffentlicht wird, häufig nicht oder nicht zuverlässig einer bestimmten Person zugeordnet werden kann ...Zum vollständigen Artikel


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