Verteidigung und Staatsanwaltschaft einer Meinung

Eigentlich war die Sache gar nicht so dramatisch. Der Mandant hatte zwar knapp ein Dutzend Straftaten zu verantworten. Die Vorfälle lagen allerdings zum Zeitpunkt der Hauptverhandlung bereits drei Jahre zurück. Die Lebensumstände des Mandanten hatten sich seitdem nachhaltig zum Positiven verändert. Der Mandant hatte sämtliche Straftaten bereits im Ermittlungsverfahren eingeräumt, wodurch dann eine umfangreiche gerichtliche Beweisaufnahme vermieden werden konnte.

Angeklagt waren die Taten als vollendeter Betrug nebst Urkundenfälschung.

Die Verhandlung begann dann wider Erwarten eher unschön. Das Gericht erteilte nämlich den rechtlichen Hinweis, daß die Taten auch als gewerbsmäßiger Betrug bewertet werden könnten. Der Angeklagte möge seine Verteidigung darauf einstellen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK