Schufa + Facebook = Panik?

Die Zusammenarbeit der Schufa mit dem Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik der Universität Potsdam (HPI) (http://www.ndr.de/ratgeber/netzwelt/schufa115.html) ist dabei, sich zum „Thema des Tages“ zu entwickeln. Nach dem NDR-Bericht sollen durch “Analyse und Erforschung von Daten aus dem Web”, z.B. aus Facebook, Twitter, XING, LinkedIn, Yasni und Google Street View, Daten gewonnen werden, die dann natürlich dem Geschäftszweck der Schufa dienen sollen. Bevor man anfängt, Aufrufe wie „alle Hartz IV-Empfänger: verschwindet aus meinen Kontakten!“ ernst zu nehmen, stellt sich die Frage, wann denn mit einer Umsetzung der derzeitigen „Grundlagenforschung“ zu rechnen sei, und was schon jetzt möglich ist. Es ist keine große Neuheit, daß geschickte Internetrecherchen bei säumigen Schuldnern und schwer greifbaren Gegnern sehr hilfreich sein können, auch wurde schon über Ermittlungserfolge dank Facebook berichtet, und daß Urlaubsfotos im öffentlichen Bereich von Facebook nicht eben einbruchsverhindernd wirken. Und auch die nach Bewerbern googelnden Personalsachbearbeiter sind bereits Gegenwart. Während es hierbei aber um greifbare Daten zu konkreten Personen geht, scheint das neue Projekt noch ganz andere Ideen zu verfolgen. So sollen in die Beurteilung der Kreditwürdigkeit auch die Kontakte der betroffenen Personen sowie deren aus einer Textanalyse gewonnenes aktuelles Meinungsbild einfließen. Und genau dies ist der Punkt, an dem es kritisch wird ...

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