Schufa-Eintrag löschen

Die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditwürdigkeit (Schufa) speichert Informationen, die von Unternehmen über die Zahlungsmoral der Kunden übermittelt werden. Nach Schufa-Angaben sind die meisten gespeicherten Informationen positiv. Doch wie kann man sich wehren, wenn die Schufa einen Negativeintrag speichert?

Unsere Mandantin Daniela Müller (Name geändert) war perplex: Sie erhielt von ihrer Bank ein Schreiben, dass die Kreditkarte und der Dispokredit gekündigt werden. Doch in finanziellen Schwierigkeiten steckte sie nicht, das Verhältnis zur Bank war bis dahin problemlos. Was war passiert?

Die Bank teilt mit, sie habe von der Schufa von einem dort gespeicherten Negativeintrag erfahren. Aufgrund eines Umzugs hatte unsere Mandantin versäumt, die Rechnung eines Versandhändlers über 140 Euro zu zahlen. Mahnungen erreichten sie nicht, sie gingen offenbar an die alte Adresse.

Ein Schufa-Eintrag darf gemäß § 28a Abs. 1 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) nur erfolgen, wenn

“1. die Forderung durch ein rechtskräftiges oder für vorläufig vollstreckbar erklärtes Urteil festgestellt worden ist oder ein Schuldtitel nach § 794 der Zivilprozessordnung vorliegt,

2. die Forderung nach § 178 der Insolvenzordnung festgestellt und nicht vom Schuldner im Prüfungstermin bestritten worden ist,

3. der Betroffene die Forderung ausdrücklich anerkannt hat,

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