Betrug mit Abwrackprämie?

Die Staatsanwaltschaft wirft einem 42-jährigen Mann vor, sich des gewerbsmäßigen Betrugs in 90 Fällen sowie der Urkundenfälschung in zehn Fällen schuldig gemacht zu haben. Dabei soll ein Schaden von fast 300.000 Euro entstanden sein. Dem früheren Geschäftsführer eines großen Autohändlers wird zudem vorgeworfen, im Rahmen der Abwrackprämie Rabatte und Umweltprämien in Höhe von ungefähr 140.000 Euro erschlichen und so einen Autobauer geschädigt zu haben. Der Angeklagte habe die Neuwagen als Firmen- oder Leasingwagen vertrieben und die Prämien selbst kassiert. Der Mann wird sich vor der Wirtschaftsstrafkammer des Kieler Landgerichts verantworten müssen.

( Quelle: WELT online vom 20.05.2012 )

Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage.

Ähnliche Beiträge: Mutmaßlicher Millionenbetrug mit Medikamenten Die Staatsanwaltschaft Mainz hat Anklage gegen einen 48-jährigen Apotheker wegen des Verdachts des Betrugs erhoben. Ihm wird vorgeworfen, Krankenkassen in 30 Fällen um insgesamt 1,6 Millionen Euro betrogen zu haben. Dabei soll der Mann Krebsmedikamente im Ausland gekauft und diese zu .. ...Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK