Wirklich clever, Herr Kollege!

Bekanntlich ist die Kostenrechtsprechung in Bezug auf Reisekosten nicht am Gerichtsort ansässiger Anwälte ziemlich restriktiv. Wie u.a. bei Haufe nachzulesen ist, lässt sich dieses Problem zumindest als Klägervertreter umgehen:

Ein Rechtsanwalt aus Leipzig hatte sich einen Anspruch abtreten lassen und war daraus im eigenen Namen gegen eine andere Partei nach zwei Verhandlungsterminen vor dem Landgericht München erfolgreich vorgegangen. Dafür war der Anwalt jeweils von Leipzig angereist. Die Gegenseite erstattete dem Anwalt seine gesetzliche Vergütung in Höhe von rund 400 Euro. Außerdem setzte die Rechtspflegerin zu Gunsten des Anwalts Reisekosten in Höhe von 734,24 Euro fest.

Dagegen protestierte der Beklagte ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK