Rezension Öffentliches Recht: VwGO

Kopp / Schenke, Verwaltungsgerichtsordnung, 18. Auflage, C. H. Beck 2012 Von Rechtsreferendar Marcus Heinemann, Dipl.-Verw. (FH), Hamburg Nachdem Anfang Mai 2012 schon der neue Thomas / Putzo – ZPO erschienen ist, wartet aus der Reihe „Gelbe Erläuterungsbücher“ Ende Mai mit dem neuen Kopp / Schenke – VwGO in 18. Auflage mit Rechts- und Bearbeitungsstand 2012 nunmehr ein weiteres Standardwerk in Neuauflage auf. Dieses vor allem für den Praktiker aus Justiz, öffentlichem Dienst und Rechtsanwaltschaft unverzichtbare Werk sollte auch jeder Rechtsreferendar auf dem Merkzettel haben, denn es ist ebenso wie der Thomas / Putzo als Hilfsmittel insbesondere zum zweiten juristischen Staatsexamen zugelassen. Wenn man nun bedenkt, dass Ende Juni noch der ebenfalls zum zweiten juristischen Staatsexamen zugelassene Meyer-Goßner – StPO erscheint, bedeutet dies für den mit finanziellen Mitteln regelmäßig knapp besäten Rechtsreferendar allerdings zugleich, dass eine ausgabenträchtige Zeit bevorsteht, will er auf die aktuellen Kommentierungen nicht verzichten. Zu den Autoren: Das von Prof. Dr. Ferdinand O. Kopp, Universität Passau, begründete Werk wird fortgeführt von Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Schenke, Universität Mannheim, unter Mitarbeit seines Sohnes, Prof. Dr. Ralf Peter Schenke, Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Damit erscheint das Standardwerk zur VwGO erstmals unter Mitwirkung zweier Autoren. Inhaltlich ergeben sich für die 18. Auflage 2012 insbesondere folgende Neuerungen: Mit Gesetzesstand vom 1. Januar 2012 wurde insbesondere das Ende 2011 in Kraft getretene Gesetz über den Rechtsschutz bei überlangen Gerichtsverfahren und strafrechtlichen Ermittlungsverfahren (ÜVerfBesG) eingearbeitet; die Kommentierungen hierzu finden sich in § 173 VwGO (Rn. 8 ff.). Das ÜVerfBesG setzt die Vorgaben des EGMR um und füllt zugleich die Rechtsschutzgarantie des Art ...Zum vollständigen Artikel


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