Der Fall Luka Magnotta, oder: Das Internet als Spielwiese für Mörder

Am Montag wurde der international gesuchte mutmaßliche Mörder und Psychopath Luka Rocco Magnotta, der im kanadischen Montreal einen chinesischen Studenten, mit dem er vermutlich ein sexuelles Verhältnis hatte, bestialisch getötet haben soll, in einem Berliner Internet-Café festgenommen. „O.k., you got me“, soll er dem Berliner Abendblatt zufolge zu den festnehmenden Polizeibeamten gesagt haben. Magnotta leistete keinen Widerstand und soll einer geplanten Auslieferung nach Kanada nicht widersprochen haben.

In dem zitierten Beitrag setzt sich das Berliner Abendblatt mit der Frage auseinander, ob eine „neue Dimension“ von Mordtaten erreicht sei. Internationale Profiler seien damit befasst, die Tatmotivation zu entschlüsseln.

Vieles ist ungewöhnlich an dem Fall. Das beginnt mit der Persönlichkeit des auf veröffentlichten Fotos eher grazil und zerbrechlich wirkenden androgynen 29-jährigen Mannes, der ursprünglich Eric Clinton Newman hieß und seinen Namen dann amtlich in den italienischen Namen Luka Rocco Magnotta ändern ließ. Später trat er dann auch als Vladimir Romanow und Mattia del Santo auf. Er soll als Pornodarsteller, Stricher und Model aufgetreten sein und eine Vorliebe für das eigene Geschlecht haben. In der Vergangenheit trat er unter anderem dadurch in Erscheinung, dass er blutige Videos ins Netz stellte, auf denen Katzen zu Tode gequält wurden. Gegenüber Reportern, die ihn persönlich getroffen haben wollen, soll er danach per email geäußert haben: “Wenn man einmal angefangen hat zu töten und Blut zu schmecken, ist es unmöglich, damit wieder aufzuhören ...

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