ACI-Fonds und Rechtsschutzversicherung: Gericht verurteilt Rechtsschutzversicherung zur Kostendeckung

Gerade in komplexen Schadensfällen versuchen einige Rechtsschutzversicherungen sich ihrer Leistungspflicht zu entziehen. Viele Anleger lassen sich davon abschrecken und sehen von der Durchführung gerichtlicher Maßnahmen ab. Für eine Rechtsschutzversicherung hat das Amtsgericht München (AG München) jetzt bestätigt, das die Ablehnung zu Unrecht erfolgte. Damit hat sich das Blatt für die Anleger komplett gewendet. Es ist ein leidiges Thema, das nicht nur die Anwälte unserer Kanzlei immer wieder vor Probleme stellt. Rechtsschutzversicherungen reagieren auf ausführliche Deckungsanfragen zunächst entweder mit einem überzogenen Fragen- und Aufgabenkatalog, der die Bearbeitung unnötig verzögert. Häufig werden auch Gründe in den Allgemeinen Rechtsschutzversicherungsbedingungen (ARB) gesucht, die einen Ausschluss der Rechtsangelegenheit vom Versicherungsschutz belegen sollen. Viele Anleger fragen sich dann zu Recht, warum sie überhaupt eine Rechtsschutzversicherung haben, wenn sie dann, wenn sie denn man gebraucht wird, mit Ablehnung reagiert. Eine immer wieder gern von Versicherungen herangezogene Begründung ist der sog. Baurisikoausschluss. Im vorliegenden Verfahren zog sich die Rechtsschutzversicherung, die Rechtsschutz Union Schaden GmbH, darauf zurück, dass Rechtsangelegenheiten nicht vom Versicherungsschutz umfasst sind, �die in ursächlichem Zusammenhang mit der Planung oder Errichtung eines Gebäudes oder Gebäudeteils, dass sich im Eigentum oder Besitz des Versicherungsnehmers befindet oder das dieser zu erwerben oder in Besitz zu nehmen beabsichtigt, stehen�. Im konkreten Fall ging es um den Versicherungsschutz für eine Beteiligung am ACI-Fonds V ...Zum vollständigen Artikel


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