Verschuldensunabhängige Haftung des Vorausfahrenden gegenüber Insassen des Auffahrenden – www.meyerhuber.de

Bei Verkehrsunfällen zwischen Kraftfahrzeugen haben die jeweiligen Insassen/Mitfahrer nicht nur Ansprüche gegen den “eigenen Halter” sondern auch gegen den Haltern der weiter beteiligten Kfz. Diese haften den verletzten Insassen grundsätzlich aus Gefährdungshaftung gesamtschuldnerisch in vollem Umfang. Die jeweiligen Halter können sich gegenüber den Verletzten Insassen nicht darauf berufen, der Unfall sei für sie unabwendbar gewesen.

Gegenüber den Insassen besteht eine verschuldensunabhängige Gefährdungshaftung des jeweiligen Halters aus § 7 StVG. Zu ihrer Entlastung können sich die Halter jeweils nur auf “höhere Gewalt” gemäß § 7 Abs. 2 StVG berufen. Verkehrstypische Betriebsvorgänge sind keine “höhere Gewalt” in diesem Sinne, so dass es in der Regel bei der Haftung verbleibt. § 17 Abs. 3 StVG regelt dagegen nur das Innenverhältnis zwischen den Beteiligten Fahrzeughaltern ...

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