Lebenslange Feiheitsstrafe wegen Mordes an Geliebter und deren Ehemann rechtskräftig

Mit seinem Urteil bestätigte der Bundesgerichtshof die Verurteilung des Angeklagten zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe. Diesem wurden vom Landgericht Koblenz eine Reihe Straftaten vorgeworfen. Angeklagt wurde er ”wegen Mordes und Mordes in Tateinheit mit versuchtem Mord in zwei Fällen, mit Freiheitsberaubung, mit Todesfolge in einem Fall, mit Freiheitsberaubung in zwei Fällen, mit Brandstiftung mit Todesfolge in einem Fall und mit besonders schwerer Brandstiftung in zwei Fällen”. Zudem wurde ihm die besondere Schwere seiner Schuld nachgewiesen.

Angeklagter tötet Geliebte und deren Ehemann aus Eifersucht

Konkret stellte das Landgericht fest, dass der angeklagte Täter am 15. Dezember des Jahres 2010 in das Haus der Eheleute K. eindrang, mit der Absicht, den Ehemann der D.K. aus Eifersucht zu ermorden. Mit D.K. hatte der Angeklagte einst ein Verhältnis. Er fesselte also den Ehemann seiner damaligen Geliebten zunächst und verabreichte ihm anschließend die Chemikalie GBL, die für ihre betäubende Wirkung bekannt ist. Daraufhin klebte er seinem Opfer den Mund mit einem Band zu, sodass dieses aufgrund des dadurch entstehenden Sauerstoffmangels starb. Danach widmete sich der Angeklagte der besagten D.K. und ihren zwei 13- und 14-jährigen Söhnen. Er fesselte alle drei und hielt sie ganze drei Tage lang gefangen. In dieser Zeit bedrohte er sie mit einem Messer und einer Schusswaffe ...

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