…dagegen ist der Spitzenverband der Tourette-Geschädigten ein Quell der reinen Sprache! Und Adolf Hitler (6) bleibt in Pflegefamilie

Es gibt Zitate und Geschehnisse, die sind so bemerkenswert, dass ich ein unabweisbares Bedürfnis habe, sie im strafblog weiterzugeben, auch wenn sie vordergründig keinen strafrechtlichen Bezug haben. Dabei bin ich mir der Tatsache bewusst, dass der strafblog kein Boulevardmagazin ist und auch nicht werden soll. Aber wir Juristen sind ja prädestiniert dafür, Zusammenhänge zu schaffen, die dann schon zum Thema gehören. Hier also 3 Ereignisberichte vom Wochenende:

sueddeutsche.de befasst sich heute in einem Beitrag von Thorsten Denkler mit dem Parteitag der Linken, die er in Anbetracht der Auseindersetzungen zwischen West-Linken und Ost-Reformern als “Partei der Verletzten und Gedemütigten” bzeichnet. Nachdem die West-Linken den Ost-Reformer Bartsch als neuen Parteivorsitzenden verhindert hätten, stünden neue Zerreißproben bevor. “Ihr habt den Krieg verloren”, hätten die Wessis den Ossis auf dem Parteitag entgegengeschmettert. Und zur verbalen Qualität der Auseinandersetzung heißt es dann in trefflicher Manier: “Die Linke ist keine normale Partei, schon längst nicht nach diesem Parteitag. Da wird in den Rücken gefallen, verletzt, gepöbelt und schlecht geredet, dagegen ist der Spitzenverband der Tourette-Geschädigten ein Quell der reinen Sprache.” Das klingt doch ganz nach Ehrschutzdelikten und deshalb ist´s eben doch ein Thema für den strafblog. Fragt sich nur, wer jetzt beleidigt sein muss, die Tourette-Geschädigten oder die Linke oder zumindest Teile davon ...

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