Unvollständige Angaben bei Sachverständigengutachten

Das Amtsgericht Kehl (AG) hat mit Urteil vom 12.12.2011 (Az.: 4 C 586/10) entschieden, dass die Kosten für ein vorgerichtliches in Auftrag gegebenes Sachverständigengutachten nicht ersatzfähig sind, wenn der Geschädigte dem Sachverständigen einen relevanten Vorschaden verschweigt und das Gutachten daher für die Ermittlung der Höhe des Schadens unbrauchbar ist. Das AG hatte über diese Frage in einem Klageverfahren zu entscheiden, bei dem ein geschädigter PKW-Eigentümer gegen die gegnerische Haftpflichtversicherung geklagt hatte. Es ging um die Bezahlung von restlichem Schadensersatz aufgrund eines Unfalls, den der Kläger mit seinem 2006 erstmals zugelassenen VW Passat hatte. Die Alleinhaftung des Gegens stand außer Streit. Mit dem VW Passat hatte der Kläger bereits einige Jahre vorher einen Unfall gehabt. Der Kläger machte hier u.a. 2.060,96 € Fahrzeugschaden und 571,71 € Sachverständigenkosten geltend. Vorgerichtlich hat die beklagte Versicherung teilweise für den Schaden bezahlt. Umstritten war, ob der Vorschaden fachgerecht repariert worden ist ...

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