Swap-Verträge oder „Wo zwei wetten, muss einer verlieren“

Aber was, wenn der eine Wettgegner mehr weiß als der andere? Wenn die Chancen von Anfang an ungleich verteilt sind? Anleger haben trotz des Wettcharakters eines Swaps ihrem Bankberater ge-glaubt, risikolos "modernes Zinsmanagement" betreiben und so ihre Zinsbelastung aus einem Kredit-engagement "optimieren" zu können. Teilweise mit gravierenden finanziellen Folgen. Seit dem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vor nunmehr über einem Jahr treten immer mehr Anleger an die KANZLEI GÖDDECKE heran. Sie möchten ihre Schadensersatzansprüche gegen verschiedene Banken und Sparkassen wegen abgeschlossener Swap-Verträge prüfen lassen. Nach unseren Erkenntnissen verkauften Banken und Sparkassen Swap-Verträge in den schillerndsten Facetten bis in das Jahr 2009. Deswegen spielt jetzt auch die Zeit gegen Anleger, die Schadensersatzansprüche geltend machen möchten. Diese Ansprüche könnten möglicherweise schon verjährt sein oder in Kürze verjähren � es kommt entscheidend auf die Umstände des Einzelfalls an. Im März 2011 verurteilte der BGH die Deutsche Bank zur Zahlung von rund einer halben Millionen Euro an den Hygieneartikelhersteller Ille. Der BGH ging davon aus, dass die Bank bei der Empfehlung ihres CMS Spread Ladder Swaps weder anleger- noch objektgerecht beraten hatte. Denn dieser Swap-Vertrag war in seiner hoch komplexen Struktur nicht mit der Risikobereitschaft von Ille in Einklang zu bringen. Das Verlustrisiko dieser Zinswette bezeichnete der BGH als �real und ruinös�. Die Empfehlung der Bank hätte sich allein am Kundeninteresse orientieren müssen. Tatsächlich hatte sie nicht darüber aufgeklärt, dass der empfohlene Vertrag zum Abschlusszeitpunkt einen für den Kunden negativen Marktwert von rund 80.000,00 � hatte ...Zum vollständigen Artikel


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