Krankenhauskosten der “Sonderklasse” in Österreich

Ein Anspruch gegen die gesetzliche Krankenversicherung auf Kostenübernahme für die Behandlungskosten im Europäischen Ausland in der “Sonderklasse” besteht nicht.

So die Entscheidung des Sozialgerichts Speyer in dem hier vorliegenden Fall einer Klägerin, die von ihrer gesetzlichen Krankenversicherung die Kosten für eine stationären Krankenhausaufenthalt in Österreich erstattet haben möchte. Die Klägerin erlitt im Urlaub einen Skiunfall und musste in Österreich stationär behandelt werden. Aufgrund einer privaten Zusatzversicherung vereinbarte sie mit dem Krankenhaus eine Behandlung in der “Sonderklasse”. Mit der gesetzlichen Krankenversicherung rechnete das Krankenhaus die Kosten für die stationäre Behandlung in der “Normalklasse” in Höhe von 1.312,00 € ab. Das Krankenhaus stellte der Klägerin für den stationären Aufenthalt in der “Sonderklasse” zusätzlich 7.612,95 € in Rechnung. Die private Zusatzversicherung der Klägerin zahlte auf die Rechnung einen Betrag von 6.480,55 €. Die Kläger beantragte bei der Beklagten die Erstattung des Differenzbetrages von 1.132,40 €. Die Beklagte lehnte die Kostenübernahme ab. Die Klägerin hat daraufhin Klage vor dem Sozialgericht erhoben ...

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