Rheinland-Pfalz sucht “Managementberatung zur Weiterentwicklung des Flughafens Frankfurt-Hahn”

Man kann es zweifellos besser machen als die Kollegen in der Hauptstadt: Die rheinland-pfälzische Landesregierung, genauer das Ministerium des Inneren, für Sport und Infrastruktur in Mainz, schreibt im Wege des Verhandlungsverfahrens eine “Allgemeine Managementberatung zur Weiterentwicklung des Flughafens Frankfurt-Hahn” aus (Ted-Doc-Nr. 2012/S 99-165212 v. 25.05.2012). Dabei sind “unterschiedliche Vorschläge und Ideen von interessierten Wirtschaftsteilnehmern zu sammeln”.

Der Flughafen

1952 bis 1993 wurde der Flughafen vom US-Militär genutzt. Nach Aufgabe der militärischen Nutzung identifizierte die Landesregierung Rheinland-Pfalz den Flugplatz als denjenigen, der am leichtesten einer zivilen Verwendung zuzuführen sei. Mit Recht: Auch wenn die Bezugnahme auf “Frankfurt”, das mit dem PKW nach wie vor erst in rund 1 1/2 Stunden erreichbar ist, mehr dem Marketing als der geografischen Lage im Hundsrück geschuldet ist, handelt es sich bei dem Flughafen inzwischen um den fünftgrößten Frachtflughafen in Deutschland. Vorteil: Im Gegensatz zum Flughaften Frankfurt a.M. besitzt Frankfurt-Hahn eine Nachtfluggenehmigung. Gesellschafter der Betreibergesellschaft Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH (FFHG) sind die Länder Rheinland-Pfalz (82,5 %) und Hessen (17,5 %) ...

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