Rezension Zivilrecht: Anwaltsklausur Zivilrecht

Kaiser / Kaiser / Kaiser, Die Anwaltsklausur Zivilrecht, Verlag Vahlen, 4. Auflage 2012 Von Ref. iur. Dr. Bastian Kiehn, Hamburg Die Bedeutung der Anwaltsklausur im zweiten Staatsexamen nimmt rasant zu. Mittlerweile gehört sie wohl in fast jedem Bundesland zum festen Bestandteil der zivilrechtlichen Examensklausuren. Allerdings birgt dieser Klausurtyp auch gewisse Schwierigkeiten: Im Gegensatz zur Zivilgerichtsklausur gibt es kein festes „Aufbauschema“, an welchem sich der Klausurbearbeiter orientieren kann. Dennoch muss sich der Referendar gezielt auf diesen Klausurtyp vorbereiten. Eine Hilfestellung bietet das nun mittlerweile bereits in der vierten Auflage erschienen Werk „Die Anwaltsklausur Zivilrecht“. Das Buch gliedert sich in vier Teile. Der erste Teil widmet sich der zivilrechtlichen Anwaltsklausur, wobei hier neben den „klassischen“ Anwaltsklausuren aus Kläger- und Beklagtensicht auch die Anwaltsklausur im einstweiligen Rechtsschutz behandelt wird. Komplettiert wird die Darstellung mit der Erläuterung der Anwaltsklausur aus Sicht des Berufungsführers und des Berufungsbeklagten. Der zweite Teil widmet sich der Anwaltsklausur aus dem Zwangsvollstreckungsrecht. Dabei werden die Besonderheiten der jeweiligen zwangsvollstreckungsrechtlichen Rechtsbehelfe beleuchtet, wie z.B. die der Erinnerung (§ 766 ZPO), der Vollstreckungsgegenklage (§ 767 ZPO) und der Drittwiderspruchsklage (§ 771 ZPO). Der dritte Teil behandelt die zivilrechtliche Kautelarklausur. Er enthält einen Überblick auf die potentiellen Klausurtypen und Hinweise zu materiell-rechtlichen Besonderheiten (z.B ...Zum vollständigen Artikel

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