Ukraine will mehr Transparenz bei der Zollabwicklung schaffen

Im Vorfeld der EM gerät die Ukraine vor allem in die politischen Schlagzeilen. Was dabei selten erwähnt wird: Deutschland ist der zweitwichtigste Handelspartner der Ukraine nach Russland. Nach der offiziellen Statistik wurden 2011 aus Deutschland in die Ukraine Waren im Wert von 6,87 Milliarden USD importiert (die Gesamteinfuhr beträgt 82,61 Milliarden USD).

Doch die gegenwärtig geltenden Normen des Zollgesetzbuches und die Praxis ihrer Anwendung führen dazu, dass Unternehmen, die Waren in die Ukraine einführen, häufig mit dem wenig transparenten Verfahren der zollmäßigen Bewertung von Waren konfrontiert sind. Das führt in weiterer Folge zu unverständlich langen Fristen bei der Zollabwicklung von Waren, was etwa im Hinblick auf leicht verderbliche Waren ein echtes Handelshindernis darstellt. Auch für andere Waren ist eine Zollabfertigung wünschenswert und erforderlich.

Nun soll alles besser werden: Am 13. März 2012 hat das Parlament der Ukraine das neue Zollgesetzbuch verabschiedet und Präsident Viktor Janukowitsch hat mittlerweile das neue Zollgesetzbuch unterzeichnet. Es tritt am 1. Juni 2012 in Kraft. Das Gesetzbuch sieht eine Reihe von Neuerungen im Bereich der Zollabwicklung vor, welche die Zollabwicklung von in die Ukraine eingeführten Waren wesentlich beschleunigen und vereinfachen sollten ...

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