Rezension Zivilrecht: ZPO

Thomas / Putzo Zivilprozessordnung, 33. Auflage, C. H. Beck 2012 Von Rechtsreferendar Marcus Heinemann, Dipl.-Verw. (FH), Hamburg Es ist Anfang Mai 2012 und der neue Thomas / Putzo ist erschienen. Ein untrügerisches Zeichen, dass schon wieder ein Jahr vorübergegangen ist. Der Klassiker zur ZPO erscheint jährlich und nunmehr in 33. Auflage und ist eine feste Größe unter den handlichen Kommentaren der Reihe „Gelbe Erläuterungsbücher“ aus dem Hause C. H. Beck. Aber nicht nur für den Praktiker aus Justiz und Rechtsanwaltschaft ist dieses Werk unverzichtbar, auch der Rechtsreferendar im zweiten juristischen Staatsexamen kommt nicht um diese ZPO-Kommentierung herum, ist sie doch in den Prüfungsordnungen als offizielles Hilfsmittel zugelassen. Für den mit finanziellen Mitteln knapp ausgestatteten Rechtsreferendar ist es insofern Fluch und Segen, dass der Kommentar jedes Jahr neu erscheint; zumindest kann er wegen des festen Termins im Mai gut kalkulieren, ob er einmal eine Neuauflage „überspringt“. Von den Begründern übernommen, fortgeführt und bearbeitet wird das Werk von drei fachlich besonders ausgewiesenen Richtern: Dr. Klaus Reichold, Vorsitzender Richter am Bayerischen Obersten Landesgericht a. D., Dr. Rainer Hüßtege, Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht München und Dr. Christian Seiler, Richter am Oberlandesgericht München. Inhaltlich bietet das Werk wenig Platz für Überraschungen. Kommentiert und erläutert wird neben der ZPO auch – bisweilen aber nur in Auszügen – das EGZPO, das FamFG, das GVG, das EGGVG, die EuGVVO, das AVAG, die EuEheVO, das IntFamRVG, die Verordnung (EG) 4/2009 des Rates über die Zuständigkeit, das anwendbare Recht, die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen und die Zusammenarbeit in Unterhaltssachen und schließlich das AUG ...Zum vollständigen Artikel


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