Einigungsgebühr bei Vereinbarung eines Mediationsverfahrens?

Im Rahmen eines Umgangsrechtsstreits hatten die Kindeseltern vor dem Familiengericht eine Vereinbarung getroffen, eine Mediation mit dem Ziel der Herbeiführung des Umgangs entsprechend der bereits vorhandenen Umgangsregelung durchzuführen. Das Familiengericht hat sodann durch in der mündlichen Verhandlung verkündeten Beschluss die Lebensberatung mit der Mediation zwischen dem Antragsteller und der Antragsgegnerin beauftragt mit dem Ziel, das zwischen den Beteiligten vereinbarte Besuchsrecht des Antragstellers mit den Kindern herbeizuführen.

Der Verfahrensbevollmächtgte der Antragsgegnerin beantragte dann die Festsetzung seiner Vergütung gem. § 55 RVG. Dem Antrag wurde mit Ausnahme der geltend gemachten Einigungsgebühr gem. VV 1000, 1003 RVG entsprochen. Hiergegen wandte sich der Verfahrensbevollmächtigte mit der Erinnerung. Die Rechspflegerin hat der Erinnerung abgeholfen. Hiergegen legte nun der Bezirksrevisor Erinnerung ein, der die Rechtspflegerin nicht abhalf. Die Abteilungsrichterin des Familiengerichts wies die Erinnerung zurück. Gegen diesen Beschluss legte der Bezirksrevisor nun Beschwerde ein ...

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