Rezension Zivilrecht: VAG

Fahr / Kaulbach / Bähr / Pohlmann, VAG, Versicherungsaufsichtsgesetz, Kommentar, 5. Auflage 2012, C.H. Beck Von RA Sebastian Gutt, Helmstedt Wie funktionieren Versicherungsunternehmen, wann darf der Zusatz "Versicherung" geführt werden, und was muss der Vorstand gegenüber der Bundesanstalt für Finanzdienstleistung nachweisen, um in den Vorstand berufen werden zu können? Dies alles ist in dem Versicherungsaufsichtsgesetz geregelt, welches die staatliche Beaufsichtigung von Versicherern und Pensionsfonds regelt. Bei der Versicherungsaufsicht handelt es sich zweifelsfrei um eine schwierige, weil wenig bekannte und vor allem sehr spezielle Materie. Die einzelnen Paragraphen sind zum Teil äußerst lang, wenngleich doch sehr übersichtlich gestaltet. Die Herausgeber und Autoren haben es sich zur Aufgabe gemacht, das VAG "kompetent, knapp, verständlich" auf 1023 Seiten (inklusive Inhaltsverzeichnis) zu kommentieren, und dies bereits in der 5. Auflage. Das Autorenteam setzt sich dabei aus Praktikern aus Justiz und der Anwaltschaft sowie der Lehre (Pohlmann) zusammen. Der Mitbegründer des Kommentars, Fahr, ist zwischenzeitlich aus Altersgründen aus dem aktiven Kreis der Autoren ausgeschieden. Die Neuauflage war zwingend notwendig, erschien die Vorauflage doch bereits im Jahre 2007, mithin vor fünf Jahren. Zwischenzeitlich, darauf weisen die Herausgeber hin, ist das VAG durch mehr als 20 Gesetze geändert worden, die eingearbeitet werden mussten ...Zum vollständigen Artikel

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