CGZP – Game over

Die Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen (CGZP) – ich hatte berichtet – war von Anfang an nie tariffähig, so nunmehr das Bundesarbeitsgericht. Damit steht fest, dass sämtliche von und mit der Tarifgemeinschaft abgeschlossenen Tarifverträge von Anfang an unwirksam waren. Die Folge: Die tariflichen Billiglöhne der betroffenen Zeitarbeiter gelten als nicht vereinbart, sie hatten nach § 9 Nr. 2 AÜG stets die selben Gehaltsansprüche wie die Stammbelegschaft. Praktisch durchsetzbar ist das allerdings nur für die Zeitraum ab 2009. Ansprüche aus früherer Zeit sind verjährt. Für nichtentrichtete Sozialabgaben gilt allerdings eine Verjährungsfrist von 4 vollen Jahren ...

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