DFB-Bundesgericht: Hertha war nicht geschwächt!

Das DFB-Sportgericht kam am Freitag nach neunstündiger Verhandlung und der Vernehmung von elf Zeugen zum gleichen Ergebnis wie in erster Instanz. Damit ist es nun wohl endgültig: Hertha BSC steigt ab.

Wieder mal ging es um die Schwächung der Mannschaft nach § 13a SpielO, die der Hertha die Erstklassigkeit sichern sollte (mehr dazu hier).

Im Gegensatz zur Verhandlung vor dem Sportgericht (mehr hier) wurde Foto- und Videomaterial zugelassen um zu beweisen, dass es sich nicht um einen „positiv besetzten Platzsturm gehandelt habe“. Diese waren wohl nach Meinung der Richter nicht ausreichend.

Folgende Argumente wurden von den Herthanern gebracht:

Zum einen argumentierte Rehhagel, dass in der Schlussphase der Partie kein normales Coaching mehr möglich gewesen sei. “Um mich herum standen 50 bis 100 Leute”, “die Verhältnisse waren irregulär” und während der Unterbrechung hätten die Spieler “wie paralysiert” in der Kabine gesessen. Es habe also “ein Ausnahmezustand” geherrscht.

Andere hatten “Angst um die Familie” (Raffael) oder machten sich Gedanken „was passiert, wenn wir noch ein Tor geschossen hätten” (Thomas Kraft).

Die Angst scheint damals aber nicht wirklich groß genug gewesen zu sein. So räumte Rehhagel, dass keiner seiner Spieler geäußert habe, aus Angst vor körperlicher Unversehrtheit nicht mehr hinaus zu wollen ...

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