Eigentum verpflichtet?

RA Kompa verwendet hier einen die berühmte Pflichtexemplar-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfGE 58, 137; im gleichen Band auf S. 300 findet sich im Übrigen der Nassauskiesungsbeschluss) als Einstieg in einen lesenswerten Beitrag zur Zauberkunst und der Übernahme bekannter Figuren des dritten Reiches in die Nachkriegsmedien. Hier möchte auch ich nochmal nachdrücklich festhalten, worum es in dieser Entscheidung ging: eigenen Erfahrungen nach sind sich selbst Professoren für Öffentliches Recht oftmals nicht bewusst, was genau das BVerfG nun mit dieser Entscheidung aussagen wollte. Dabei ist der Leitsatz des Beschlusses doch recht eingängig:
Es widerspricht dem Eigentumsgrundrecht, daß der Verleger eines Druckwerks ein Belegstück auch dann unentgeltlich abliefern muß, wenn es sich um ein mit großem Aufwand und in kleiner Auflage hergestelltes Werk handelt ...
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