„Wegdrücken“ eines Anrufs ist auch ein Fall von „Handy am Steuer“.

Rechtsanwalt Peter Mazzotti

Autofahrern ist zwischenzeitlich klar: „Telefonieren“ am Steuer – das geht nur mit Freisprecheinrichtung. Aber was ist, wenn der Fahrer gar nicht telefonieren will und das Gespräch „wegdrückt“, um nicht abgelenkt zu werden?

Das OLG Köln wies jetzt in einem solchen Fall die Rechtsbeschwerde gegen ein erstinstanzliches Urteil, mit dem eine Geldbuße in Höhe von € 50,00 gegen den Fahrzeugführer verhängt worden war, zurück (Beschluss vom 09.02.2012 – III-1 RBs 39/12).

Das Tatgericht hatte festgestellt, dass der Beschwerdeführer als Führer eines Kraftfahrzeugs während einer Fahrt mit der linken Hand ein silbernes „Handy“ hielt, wobei er „auf diesem Handy mit dem Daumen drückte“. Dabei konnte nicht ausgeschlossen werden, dass „der Betroffene quasi reflexartig das Handy aufnahm, um ein Gespräch wegzudrücken“ ...

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